Vergangene Veranstaltungen

Freitag, 10.11.2017

Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt, Tel. 069/6100 1599

Rundreise und Seminar zum Thema Migration mit Aktivist*innen aus El Salvador und den USA

Angela Sanbrano aus Los Angeles und Luis López aus San Salvador sind im November unsere Gäste auf einer bundesweiten Rundreise und referieren beim Wochenendserminar der El Salvador-Solidarität. Welche Auswirkungen hat die Politik der Trump-Administration nachdem bereits Obama die Deportationszahlen in Rekordhöhen trieb? Wie funktionieren Sanctuary Cities, die Migrant*innen ohne Papiere Schutz gegen die föderale Abschiebungsbehörde (ICE) bieten? Welche Folgen haben die verschärften Grenzregime und die Politik des Transitlandes Mexiko für die Migrant*innen? Mit welchen Schwierigkeiten sind ihre Familienangehörigen konfrontiert und wie ergeht es Deportierten und Rückkehrer*Innen? Wie können wir Solidarität und Widerstand über die Kontinente hinweg vernetzen?

 


Donnerstag, 09.11.2017

Stattpark Olga Boschetsrieder Straße 109 (U-Bahnstation Aidenbachstraße)

Eine Diskussion über die Auswirkungen von "Green Energies" und Großprojekten, besonders in Zentralamerika. 
Discusión sobre los efectos de las "energías verdes" y megaproyectos, especialmente en Centroamérica. 

Mit  

Gustavo Castro (Otros Mundos – Chiapas), der sich seit vielen Jahren  in Basisbewegungen gegen Megaprojekte im Energiesektor und für Menschenrechte engagiert. In einem offenen Gespräch mit Gustavo werden wir über alternative Energien von unten, über den Widerstand der indigenen und bäuerlichen Bevölkerung sowie die Möglichkeiten der internationalen Vernetzung diskutieren.

Auf Weiterlesen klicken für mehr Infos:  
Información en español, click en "Weiterlesen" 


Sonntag, 05.11.2017

Ligsalzstraße 8

Wir laden Sie/Euch herzlich zu einem thematischen Kaffee und einer salvadorianischen Essenverkostung ein !!!

Sonntag, 5.11.2017 in "ligsalz8" 
Ligsalzstraße 8, 80339 München
Tram 18/19 Schrenkstraße

17:00Uhr - Cafe und salvadorianische Essenverkostung
18:00Uhr - Vortrag und Diskussion 


Kein Mensch ist illegal - Ninguna vida es ilegal
Flucht und Migration aus (zentral)amerikanischer Perspektive:
mit Angela Sanbrano aus California, USA und Luis López aus El Salvador

Für mehr Infos, auf weiterlesen klicken: 


Samstag, 04.11.2017

deutschlandweit

„Ninguna vida es ilegal – Kein Mensch ist illegal“

Vom 4. bis zum 21. November 2017 veranstaltet das Ökubüro München unter dem Motto „Ninguna vida es ilegal – Kein Mensch ist illegal“ eine deutschlandweite Rundreise
mit Angela Sanbrano (Los Angeles) und Luis López (El Salvador)
zum Thema Migration:
Welche Auswirkungen hat die Politik der Trump-Administration nachdem bereits Obama die Deportationszahlen in Rekordhöhen trieb?
Wie funktionieren Sanctuary Cities, die Migrant*innen ohne Papiere Schutz gegen die föderale Abschiebungsbehörde „Immigration and Customs Enforcement“ (ICE) bieten?
Welche Folgen haben die verschärften Grenzregime und die Politik des Transitlandes Mexiko für die Migrant*innen?
Mit welchen Schwierigkeiten sind ihre Familienangehörigen konfroniert und wie ergeht es Deportierten und Rückkehrer*Innen?
Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Kontinenten und wie können wir Solidarität und Widerstand vernetzen?

Mehr Infos zu den Terminen und Referent*innen:


Dienstag, 31.10.2017

Kulturladen Westend | Ligsalzstr. 44, 80339 Munich, Germany

Wir laden Euch zu unserem nächsten Veranstaltung des AK Kolumbien:  

Ort: Kulturladen Westend | Ligsalzstr. 44, 80339 Munich, Germany

18:00Uhr -> Film „Quintin Lame, Raíz de Pueblos“ - Reg. Pedro Pablo Tattay

19:00Uhr -> Gespräch mit Leandro Janamejoy, Vertreter der selbstregierten indigenen Regierung der Inga Gemeinde und Sprecher ihrer Kommunikationsabteilung. Das Resguardo der Inga Gemeinschaft liegt in Aponte, Nariño, im Süden Kolumbiens.

Spanisch mit englischer (Film) und deutscher Übersetzung
Eintritt frei

Mehr Infos unter "Weiterlesen": 

 


Mittwoch, 18.10.2017

EineWeltHaus

Kohle aus Kolumbien, Gold aus Mittelamerika oder Kupfer aus Chile. Zahlreiche Rohstoffe, die wir zur Strom- oder Wärmeerzeugung benötigen, als Schmuck tragen oder in Hightech-Produkten verbauen, stammen aus Lateinamerika.

Für die Förderländer weckt der Abbau von Rohstoffen die Hoffnung auf Wirtschaftswachstum, Entwicklung sowie steigende Staatseinnahmen. In der Praxis hingegen entstehen in den von Bergbaukonzessionen betroffenen Regionen häufig Konflikte, weil den dort lebenden Menschen die Vertreibung droht bzw. deren Felder, Flüsse und Trinkwasservorkommen vergiftet werden.

Als Konsequenz daraus hat im März dieses Jahres El Salvador ein Gesetz verabschiedet, was den metallischen Bergbau im gesamten Land verbietet. In Nicaragua hingegen sind bis heute 30% der Fläche des Landes für den Abbau von Bodenschätzen konzessioniert.

 


Mittwoch, 11.10.2017

EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, Werkstatt Raum

Anhand des Länderkontexts Mexiko – dem Ursprungsland des Maises – werden in der Performance MAIZ verschiedene Perspektiven und Gründe um das Aussterben der Kulturpflanze aufgezeigt. Dabei wird sowohl auf die kulturelle und biologische Vielfalt des Getreides – einem der Grundnahrungsmittel in Lateinamerika – wie auch auf sozio-ökonomische Auswirkungen und globale Zusammenhänge eingegangen.

Anschließend werden wir den Vortrag eines Vertreters des SoLawi Donihofs hören, um die Verknüpfungspunkte von alternativer Ernährung und Autonomie mit Mexiko und Europa, bzw. Deutschland gemeinsam zu diskutieren.

Eintritt frei!


Mittwoch, 27.09.2017

EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80

Maya-Imker/innen der mexikanischen Halbinsel Yucatán wehren sich gegen Monsanto und die eigene Regierung

Auf der Halbinsel Yucatán beabsichtigt der Gentechnik-Konzern Monsanto auf tausenden von Hektar Land, den Anbau von Gensoja. Teilweise geschieht dieser Anbau bereits heute illegal. In Mexiko werden jährlich zwischen 50.000 und 60.000 Tonnen Honig produziert. Etwa die Hälfte davon geht in den Export, unter den europäischen Abnehmern steht Deutschland an erster Stelle. In den Bundesstaaten Quintana Roo, Campeche und Yucatán erzielen mindestens 25.000 Maya-Familien große Teile ihres Einkommens durch die Herstellung hochwertigen Bienenhonigs.
Die Gäste werden über den Kampf der Maya-Gemeinden gegen die Pläne Monsantos und der mexikanischen Regierung informieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Eintritt frei!


Donnerstag, 07.09.2017

KulturLaden Westend. Ligsalzstraße 44, 80339 München

Themen zur inneren und nationalen Sicherheit beschäftigen zurzeit eine Vielzahl von Ländern. Mexiko und Deutschland sind hier keine Ausnahme. Während in Mexiko über den Gesetzentwurf zur inneren Sicherheit diskutiert wird, werden in Deutschland die Ermittlungen gegen das Verbrechen durch invasive Überwachung, wie Eingriffe in die Kommunikation, ausgeweitet.

Die Doktorandin Tania Atilano wird über die mexikanische Gesetzesinitiative sprechen. Andi, Mitglied der Roten Hilfe e.V., wird über das Ausspähen und Überwachen von linken Organisationen in Deutschland sprechen.

Nach dem Vortrag von Tania Atilano und Andi, am 7. September um 19 Uhr, wird es eine offene Diskussionsrunde geben.

Sprache: Deutsch mit spanischer Übersetzung
Eintritt frei!


Donnerstag, 06.07.2017

Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B 80802 München

Die nach dem Staatsstreich 2009 entlassene Richterin Tirza Flores Lanza aus Honduras berichtet über acht Jahre Kampf gegen die Straflosigkeit von Menschenrechtsverletzungen und für eine unabhängige Justiz in dem zentralamerikanischen Land. Sie  geht auch auf konkrete Fälle ein, wie z.B. den Mordfall Berta Cáceres und die Verfolgungs- und Mordwelle gegen die LGTBI-Community.

Diskutieren wollen wir zudem über die derzeitige höchst umstrittene Reform des Strafrechts in Honduras und die systematische Kriminalisierung von sozialem Protest. Auf dem Prüfstand steht dabei auch die Rolle der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten. Fördern Programme wie EUROJUSTICIA den Rechtsstaat oder stützen sie ein autoritäres Regime, das sich mit einem pseudo-rechtsstaatlichen Panzer umgibt?


Freitag, 30.06.2017

Schloßschmidstraße 5, 80639 München (zwischen Restaurant Juli und REWE) - S-Bahn oder Bus 62: Hirschgarten / Tram 16/17: Steubenplatz

Erfahren Sie aus erster Hand vom Leben und Alltag indigener Gemeinden in Südamerika.
  Welche Probleme gibt es und wie setzen sich die Menschen damit auseinander?

  Welche Folgen hat die Wirtschaftspolitik in Südamerika und wie hängt sie mit unserem Alltag in Deutschland zusammen?

Jakeline Romero Epiayu, Vertreterin der #Wuayuu Gemeinde (Kolumbien) und des Kollektives “Fuerza de Mujeres Wuayuu” und Teresita Lopez Antazú, Vertreterin der #Yanesha Gemeinde (Peru) und Frauenbeauftragte des indigenen Zusammenschlusses AIDESEP werden uns am 30.06.2017 um 19:00 diese Fragen beantworten.

Eintritt frei!! 

Spanisch mit deutscher Übersetzung 

Ein Abend mit...


Mittwoch, 14.06.2017

EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, Raum Werkstatt

„Einer der traurigsten, nationalen Mängel der Migration ist die Inkongruenz. Wir fordern die Achtung der Rechte der Mexikaner ohne Papiere an der nördlichen Grenze, ohne dass wir in der Lage sind, die Rechte der Zentralamerikaner an der südlichen Grenze zu garantieren." (José Luis Soberanes, Nationale Menschenrechtskommission von Mexiko)

„La72“, eine besondere Herberge des Franziskaner Ordens für Migrant*innen in Tenosique Tabasco, Mexiko, macht auf die gefährlichen und katastrophalen Lebensumstände der Flüchtlinge aufmerksam, und bietet ihnen eine Möglichkeit zur Rast auf ihrem gefährlichen Weg.

Die Doktorandin Yaatsil Guevara und der Dokumentarfilm-Regisseur Hauke Lorenz werden uns am 14. Juni 2017 um 19:00 Uhr ihre Erfahrungen aus der Herberge „La72“ teilen.

Eintritt frei!


Dienstag, 23.05.2017

Gasteig München. Rosenheimer Straße 5, 81667 München

In der Veranstaltungsreihe „EineWeltReise mit Münchner Projekten“ geben Münchner EineWelt-Gruppen Einblicke in ihre Arbeit, berichten über Menschen und ihre Umwelt in den Partnerregionen, untermalt mit eindrucksvollen Bildern. Kommen Sie mit uns auf EineWeltReise nach Südamerika, Afrika und Asien und erfahren Sie in sechs Vorträgen, was Münchnerinnen und Münchner mit den Menschen dort verbindet.
Die EineWeltReise mit Münchner Projekten ist ein gemeinsames Projekt von Mitgliedern des Nord Süd Forums München e.V. und der Münchner Volkshochschule


Freitag, 19.05.2017

Bellvue de Monaco, Müllerstr. 2, München

Öffentliche Veranstaltung mit Lesungen und Musik am Freitag, den 19. Mai 2017 19:00 im Bellvue de Monaco, Müllerstr. 2, München - Eintritt kostenlos, Spenden zugunsten des Projektes „Fe y Esperanza“ erwünscht.

Organisiert von der Gruppe: Memoria Histórica Fé Y Esperanza

Vor 25 Jahren ging der lange und blutige Bürgerkrieg in El Salvador zu Ende. El Salvador war damals das Land mit dem prozentual höchsten Anteil  an Flüchtlingen und Binnenvertriebenen weltweit.
Das Land und die internationale Öffentlichkeit gingen nach den Friedensverträgen zur Tagesordnung über.  Sowohl die Schicksale der Flüchtlinge und Vertriebenen, als auch die Erinnerung an und das Bewusstsein für die institutionelle staatliche Gewalt gegen große Teile der Bevölkerung gerieten in Vergessenheit. Das Trauma besteht dennoch  fort und die Kultur der Gewalt ist ungebrochen. Diese Zusammenhänge sind in der Traumaforschung  aufgrund der Erfahrungen mit Überlebenden der NS – Verfolgung bekannt, und es wird immer deutlicher, dass sich nicht behandelte Traumatisierungen auf die folgenden Generationen übertragen.


Sonntag, 19.03.2017

Ligsalzstr.8, München

Mit Abschluss der Friedensverhandlungen 1992 wurde dem mehr als 10 Jahre dauernden Bürgerkrieg in El Salvador formal ein Ende gesetzt. Bis heute wurden in dem Land einige Fortschritte erzielt. Doch auch nach 25 Jahren scheint der Prozess der Demokratisierung und des Aufbaus unabhängig arbeitender Institution noch nicht abgeschlossen. Ein Beispiel für das Fortbestehen der Macht traditioneller Eliten ist die Verhinderung der juristischen Aufarbeitung der Verbrechen des Bürgerkriegs.

Anhand des Beispiels der Ermordung des Erzbischofs Oscar Romero und dem mühsamen Ringen für Gerechtigkeit wird uns David Morales die Bedeutung und Aktualität dieses Falles für den Kampf um Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden in El Salvador erläutern. Dabei soll auch der Bezug zu aktuellen Fragen der Unsicherheit und sozialer bzw. ökonomischer Ungleichheit hergestellt werden.