Vergangene Veranstaltungen

Montag, 30.11.2015

Orange Bar - Green City Energy, Zirkus-Krone-Straße 10, München (Tram 16/17, Haltestelle Hackerbrücke)

Konferenz und Diskussion mit Pablo Fajardo,

Hauptanwalt und Vertreter der Indigenen- und Bauerngemeinschaften der UDAPT  - Verbund der von Texacos Ölförderung Betroffenen in Amazonien, Ecuador

9, 5 Milliarden Dollar müsste Chevron (Nachfolger von Texaco) gemäß dem Urteil des Obersten Gerichtshofs in Ecuador für die Wiedergutmachung der im Amazonas verursachten sozialen, kulturellen und Umweltschäden bezahlen. In 22 Jahren hat der Konzern über 2000 Anwälte und Experten sowie hunderte Millionen Dollar eingesetzt, um jeder gerichtlichen Entschädigungsforderung zu entgehen.

Welche Bedeutung haben diese Umweltprozesse auf nationaler und  internationaler Ebene? Für den Kampf gegen die Straflosigkeit der transnationalen Rohstoffkonzerne? Für die Rechte der indigenen Völker? Wie können die Umwelt- und Klimarechte der heutigen und  zukünftigen Generationen gewährleistet werden?

Eintritt frei  :-)


Donnerstag, 26.11.2015

Kurt Eisner Verein – Westendstr.19, 80339 München

Nicaragua plant einen interozeanischen Kanal – größer und tiefer als der Panama-Kanal. Während die Regierung den Kanal und seine Nebenprojekte als Allheilmittel für die Überwindung der Armut im Land propagiert, wurden grundlegende Informationen zu den Folgen für die Menschen und die sensible Natur in der Region bisher nicht ausreichend untersucht und öffentlich diskutiert. Einen Dialog mit der Bevölkerung hat es nicht gegeben, die Rechtslage ist zweifelhaft, die Folgen für die Umwelt unabsehbar.

 


Sonntag, 08.11.2015

München, Werkstattkino (Fraunhofer Str. 9)

In unserer Reihe „Perspektiven der anderen“ präsentieren wir am Sonntag, 8. November 2015 - 17:30 Uhr im Werkstattkino (Fraunhofer Str. 9, München): Inside El Porvenir – Angekommen in El Porvenir. El Porvenir bedeutet Zukunft und El Porvenir heißt auch eines der beiden Gefängnisse der honduranischen Hafenstadt La Ceiba. Erika Harzer und Rainer Hoffmann porträtieren vier Gefangene in El Porvenir und damit, ganz nebenbei, den Zustand eines Landes.

 


Donnerstag, 08.10.2015

(c) Colectiva Feminista

Wie sehen die Lebenssituationen von Frauen in El Salvador aus? Wie weit ist die Emanzipation der Frauen in der salvadorianischen Gesellschaft gediehen – nach zwölf Jahren Bürgerkrieg, 20 Jahren ultrarechter ARENA-Regierung und sechs Jahren Links-Regierung der Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN)? Diese und weitere Fragen diskutieren wir von 28.9. bis 9.10.2015 auf einer Rundreise und einem Wochenendseminar mit Morena Herrera und Azucena Ortíz aus El Salvador.

 


Samstag, 26.09.2015

Ein Verbrechen, das nie hätte begangen werden können... Täter, die nicht lange straflos hätten bleiben sollen... … wenn man in einen Rechtsstaat leben würde. Was soll man von einem Staat halten, der selbst das schwerste Verbrechen seiner jungen Geschichte begeht? Denn in Ayotzinapa war der Staat der Täter! Demonstration, Mahnwache, Filmvorführung.


Montag, 21.09.2015

Ist Paramilitarismus eine der wichtigsten Ursachen der Gewalt in Kolumbien?, Ist das ein Instrument des Staates oder der Eliten?, Wie die Paramilitärs gebildet und finanziert wurden? Warum handeln sie, wie sie handeln?. Vorstellung des Buches "Gewalt und Habitus: Paramilitarismus in Kolumbien" und Workshop mit Dr. Manfredo Koessl.


Freitag, 07.08.2015

ACHTUNG NEUES ORT FÜR DEN WANBILDWORKSHOP!!! Arte Popular mexicano in München Wandbild, Ausstellung, Workshops, Vorträge Von 8.08.15 bis 29.08.15 Mit den mexikanischen Kunstaktivisten, Checovaldez, Yescka und Victor Ortega


Mittwoch, 08.07.2015

Informationstreffen zum Wandbild und Arte Popular Projekt Infos und Austausch mit Interessent_innen. Am 9. Juli ab 20 Uhr Stattpark-Olga Tumblinger Str. 62, München


Donnerstag, 02.07.2015

EineWeltHaus München, "Weltraum" Schwanthalerstr. 80

Militarisierung, Rüstungsdeals und Sicherheitsabkommen - Mit Carlos A. Pérez Ricart Fr. 3. Juli 15 - 19:30 Uhr EineWeltHaus München, "Weltraum" Schwanthalerstr. 80


Mittwoch, 24.06.2015

Ein Vortrag von Alicia Ponce und Daniel Tapia über die Folgen des Freihandels auf die Menschenrechtssituation in Mexiko.


Mittwoch, 13.05.2015

Warum die Mobilisierungstour? Anfang Juni treffen sich die Herrschenden der mächtigsten Staaten der Welt, der „Gruppe der Sieben“ (G7), zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Die negativen Folgen ihrer Politik bekommt die gesamte Welt zu spüren. Daher werden sich Tausende Aktivist_innen auf den Weg machen, um zwischen dem 3. und 8. Juni die Idylle mit massiven Protesten zu stören. Der 37. BUKO-Kongress findet zweieinhalb Wochen zuvor in Münster statt (14. bis 17. Mai). Dort werden einige Hundert Aktivist_innen debattieren, was transnationale Solidarität heute bedeutet. Die Parole lautet „future.unwritten“: Es ist an der Zeit, die Geschichte selbst neu zu schreiben.


Unterwerfen wir uns in unseren Träumen und Wünschen für eine gerechte Welt nicht länger der Diktatur der Alternativlosigkeit. Stop. Denn noch ist nichts entschieden: Die Zukunft ist ein unbeschriebenes Blatt. Setzen wir der neoliberalen These, da sei keine Alternative zur Ausbeutung der Menschen, zur Klimaerwärmung, zu immer wieder neuen Kriegen, libertäre Ideen von Emanzipation und Freiheit entgegen. Die Geschichte gehört uns und sie liegt in unserer Hand. International oder Transnational - solidarisch.


Montag, 20.04.2015

Staudammprojekte in Brasilien und Honduras – und die Rolle europäischer Konzerne


Samstag, 07.03.2015

Schon jetzt sind die Folgen des Klimawandels in Zentralamerika stark zu spüren: Im Sommer 2014 war die gesamte Region von einer extremen Trockenheit und Hitzewelle betroffen – was massive Ernteausfälle, hungerndes Vieh, Strom- und Wassermangel nach sich zieht. Andererseits verursachten sintflutartige Regenfälle 2011 riesige Erdrutsche und Überschwemmungen. Angesichts des Verursacherprinzips stellt sich im Besonderen die Frage nach der Klimagerechtigkeit – wie kann/sollte der globale Norden die Menschen in der Region unterstützen?


Donnerstag, 05.03.2015

Podiumsdiskussion mit Aktivisten aus Honduras im EineWeltHaus München: Tomás Gómez (Radiojournalist, Aktivist für indigene Rechte) und Juan Mejía (Umweltschützer, Menschenrechtler). Mit Übersetzung. In dem Maß, wie in Honduras der Verkauf der Naturgüter vorangetrieben wird, organisiert sich die Bevölkerung und leistet Widerstand gegen die Zerstörung ihrer Umwelt und Lebensgrundlagen. Die sozialen Bewegungen werden dabei durch massive Menschenrechtsverletzungen bedroht.