Vergangene Veranstaltungen

Mittwoch, 01.02.2017

Olympiahalle in München

Liebe Freund*innen, Unterstützer*innen und Interessierte,

vor einem Jahr haben wir Siemens zum wiederholten Male darauf aufmerksam gemacht, dass Gegner*innen des Wasserkraftwerks "Agua Zarca" in Honduras mit dem Tode bedroht wurden, dass Auftragsmörder unterwegs waren und Todeslisten kursierten.


Dienstag, 31.01.2017

EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, Großer Saal

„Grüne“ Energie - auf Kosten der Menschenrechte.
Siemens-Projekte in der Westsahara, Honduras und Mexiko

Mit:
- Erik Hagen (Direktor, Western Sahara Resource Watch)
- Tomás Gómez (Generalkoordinator, Rat indigener und Basisorganisationen von Honduras - COPINH)
- Cristina Valdivia (Mexiko-Referentin, Öku-Büro)
- Christian Russau (Moderation, Dachverband kritischer Aktionäre)


Mittwoch, 25.01.2017

Ampere (Muffatwerk)

Konzert Rebeca Lane / Feministischer HipHop aus Guatemala

Mittwoch 25. Januar 2017 im Ampere (Muffatwerk)
Artist Talk (mit Daniel Tapia, Öku-Büro München): 19 Uhr
Konzert-Beginn 20.30 Uhr

Rebeca Lane ist „poet, rapper, sociologist, activist and HipHop educator“ aus Guatemala und hat im Herbst 2016 ihr drittes Album “Alma Mestiza”, veröffentlicht.

Die 32-jährige Guatemaltekin  ist eine der angesagten Rapperinnen der Region. Darüber hinaus ist sie Poetin und HipHop-Lehrerin in den ärmeren Vierteln von Guatemala City. Bekannt wurde Rebeca Lane mit ihrer „Cumbia de la Memoria“, einem Song, der die Verbrechen des Bürgerkriegs und die Gräueltaten der Militärs an der indigenen Ethnie der Maya-Ixil anprangert.  Mit melodischem Rap, intelligenten Texten und kräftiger Stimme tritt sie für die Rechte der Frauen in Mittelamerika ein. Als Lyrikerin und Rapperin beschäftigt sie sich in ihren Texten mit ihrer Rolle als Frau, mit dem in Mittelamerika sehr starken Machismo, nicht zuletzt aber auch mit Kolonialismus und Militarismus. Zuletzt sorgte sie als Teil von „Somos Guerreras“, einer Gruppe von mittelamerikanischen Rapperinnen, für Schlagzeilen.


Dienstag, 13.12.2016

Werkstattkino, Fraunhoferstr. 9, 80469 München

Jedes Jahr versuchen tausende Männer, Frauen und Kinder aus Zentralamerika in die USA zu gelangen. Auf dem mindestens 1.700 Kilometer langen Weg durch Mexiko sind Razzien mit anschließender Abschiebung, sexualisierte Gewalt, Überfälle und Entführungen an der Tagesordnung. Es wird vermutet, dass die US-­amerikanische Außenpolitik Mexiko drängt, seine Südgrenze stärker zu kontrollieren und zu militarisieren. Statt wie angekündigt Menschenrechte besser zu schützen, macht die mexikanische Polizei regelrecht Jagd auf Migrant*innen und hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 fast 200.000 Menschen abgeschoben.

Der Dokumentarfilm „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant*innen“ von Hauke Lorenz aus Hamburg gibt Menschen auf dem beschwerlichen Weg ins „Gelobte Land“ eine Stimme. Am 13. Dezember 2016 wird uns Hauke Lorenz  den Film in Werkstattkino zeigen, um gemeinsam über die Migration zu diskutieren.


Montag, 05.12.2016

Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt

Vom 16. November bis 8.Dezember haben wir vom Öku-Büro zwei Gäste aus El Salvador zu Gast. Diese werden uns kompetent und interessant über die Hintergründe der Gewalt in dem kleinen mittelamerikanischen Landes berichten und kritisch die Politik der aktuellen Regierung reflektieren. In diesem Zusammenhang organisiert das Ökumenische Büro eine Veranstaltungsrundreise durch mehrerer Städte in Deutschland.

Auf dem Wochenendseminar in Frankfurt haben wir die Möglichkeit, das Thema über drei Tage lang zu vertiefen.

In München werden Mario Guevara und Eduardo Amaya am 5. Dezember um 19 Uhr in der Ligsalz8 sein.


Dienstag, 29.11.2016

Eine Welt Haus, Schwanthalerstraße 80, 80336 München

Nestora Salgado war Kommandantin der Gemeindepolizei von Olinalá im mexikanischen Bundesstaat Guerrero. Seit 21. August 2013 wurde sie aufgrund falscher Anschuldigungen im Hochsicherheitsgefägnis Nayarit in fast vollständiger Isolation gefangen gehalten. Die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen betrachtete sie als politische Gefangene. Nach zwei Jahre und sieben Monate wurde sie am 18. März 2016 für unschuldig erklärt.

Die Kommandantin Nestora Salgado besitzt neben der mexikanischen auch die Staatsbürgerschaft der USA und hat sich entschieden in ihre Heimat zurückzukehren, um sich dem Kampf gegen das organisierte Verbrechen, korrupte Politiker und kriminelle Banden in den Bergen von Guerrero anzuschließen. Sie wurde mit haltlosen Beweisen der Entführung zweier Jugendlicher beschuldigt, weil ihr Einsatz für die Menschenrechte den Politikern zu unbequem wurde.

Am 29.11.2016 haben wir die Möglichkeit, uns mit Nestora Salgado im Eine Welt Haus zu treffen. Dort werden wir mit ihr über ihre Erfahrungen bezüglich der Gemeindepolizei, Autodefensas sowie politischer Gefangene, nicht nur in Guerrero, sondern auch in anderen Bundesländer Mexikos sprechen.


Dienstag, 15.11.2016

Für eine dreiwöchige Delegationsreise zur aktuellen Menschenrechtslage in Honduras im November/Dezember 2016 suchen Öku-Büro und HondurasDelegation noch engagierte und motivierte  Aktivist_innen und/oder Medienschaffende. Schwerpunkt werden die Kämpfe sozialer Basisbewegungen vor allem auf dem Land und die Arbeit kommunitärer Radios und alternativer Medien sein.


Freitag, 11.11.2016

El intenso calor de la luna

Jugendkirche – Preysingstraße 83

Grupo Sal präsentiert

El intenso calor de la luna / Mondhitze

Giaconda Belli liest aus ihren neuesten Roman

 

Zum Veranstaltungsflyer


Dienstag, 18.10.2016

Trambahnhäusl, Rosenheimerstraße 238, München

Die Karawane Mesoamerikana für das Gute Leben der Menschen im Widerstand ist ein solidarisches Projekt, das durch die Zusammenarbeit internationaler Kollektive realisiert wurde. Zwischen Mai 2015 und Juli 2016 reiste die Karawane von Mexiko bis Costa Rica und hat sich mit 17 Gemeinden ausgetauscht. Dabei haben deren Teilnehmer*innen Einblicke über die Strategien von Regierungen und transnationalen Firmen gewonnen und viel über Organisationsformen des Widerstandes gelernt.


Montag, 26.09.2016

Ligsalzstraße 8, 80339 München

2. Jahrestag Ayotzinapa

Gewaltsames Verschwindenlassen der Studenten in Ayotzinapa, Mexiko

Filmvorführung und Diskussion. Eine Veranstaltung des Öku-Büros München


Freitag, 02.09.2016

Wittelsbacher Platz in München

AUFRUF des Öku-Büros München: Mahnwache "Gerechtigkeit für Berta Cáceres JETZT!"

- Freitag, 2. September 2016, 11 Uhr, Wittelsbacher Platz in München

Ein halbes Jahr nach der Ermordung unserer Freundin und compañera Berta Cáceres Flores in Honduras sind die Forderungen ihrer Organisation COPINH (Rat zivilgesellschaftlicher und indigener Organisationen von Honduras) unerfüllt – die Einsetzung einer internationalen, unabhängigen Untersuchungskommission zur umfassenden Aufklärung des Verbrechens und der endgültige Rückzug des Wasserkraftprojektes „Agua Zarca“. COPINH und Angehörige von Berta werden nicht gehört, stattdessen sind sie in den vergangen sechs Monaten konfrontiert mit erneuter Verfolgung, Drohungen, Raub von Daten ihrer Anwälte, gewaltsamer Niederschlagung ihrer Proteste, Attentaten und weiteren Morden.


Montag, 15.08.2016

Die Färberei, Claude-Lorrain-Straße 25, 81543 München

Eine Ausstellung zum Thema Flucht und Migration und der Überflüssigkeit von Grenzen

Wie im vergangenen Jahr findet im August das Arte de Popular Mexicano en Múnich Festival statt.
Im Rahmen des Festivals stellen Künstler_innen aus Mexiko in der Färberei (München) aus. Dieses Jahr findet ein Austausch statt, Münchener Künstler_innen wurden eingeladen teilzunehmen. Anschließend wird die Ausstellung in Mexico Stadt zu sehen sein.
Die Künstler_Innen haben rund 50 Bilder gestiftet, die während der Ausstellung erworben werden können. Der Erlös geht an das Projekt Casa Tochan in Mexiko Stadt.


Sonntag, 07.08.2016

Eröffnung: Montag 8.8. 19 Uhr
Finissage: Samstag 13.8. 18 Uhr
Öffnungszeiten täglich ab 18 Uhr
Ort: Färberei, Claude-Lorrain-Straße 25, 81543 München

Yescka und weitere Künstler aus den Kollektiven ASARO (Versammlung der revolutionären Künstlern aus Oaxaca) und Espacio Zapata stellen ihre Werke zum 10ten Jubiläum des ASARO in der Ausstellung Artistas Populares Mexicanos in der Färberei aus. 2006 während des sozialen Aufstandes in Oaxaca beteiligten sich die Künstler mit ihren Werken an den Protesten gegen die Regierung. Um möglichst präsent in den Straßen aufzutreten benutzen die Künstler Techniken zur Vervielfältigung wie Siebdruck, Hochdruck, Schablone und Wandmalerei. Durch die weltweite Bekanntheit ihre Arbeit können sie über die aktuellen sozialen Kämpe in Oaxaca und Mexiko informieren.
ASARO
yescka
Espacio-Zapata

Veranstaltet von Öku-Büro München, Färberei, Stadtpark Olga, Bellevue di Monaco, mit finanzieller Unterstützung vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München


Samstag, 23.07.2016

Wolfstr. 4, Olching

Die Gemeinde Guarjila in El Salvador wurde 1987 in Zeiten des Bürgerkrieges durch eine Gruppe Binnenvertriebener neu gegründet. Bis heute sind in dem Dorf zahlreiche Fortschritte zu verzeichnen. Besonders seit der Machtübernahme der linken FMLN hat sich das Bildungs- und Gesundheitssystem deutlich verbessert. Neben der Geschichte ihres Dorfes wird Edith Guardado in ihrem Vortrag exemplarisch auf die Lebenssituation der Menschen sowie auf die Herausforderungen eingehen, mit welchen die Bewohner heute zu kämpfen haben. So ist Guarjila, wie andere Teile des mittelamerikanischen Landes auch von den Auswirkungen der Migration, politischen Konflikten oder der um sich greifenden Gewalt betroffen.

Nach dem Vortrag wird es ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion geben bevor der Abend mit Evil Fingerz (Blues aus Dachau) seinen gemütlichen und unterhaltsamen Ausklang finden kann.


Donnerstag, 21.07.2016

Eine Welt Haus, 2. Stock, Raum 211/212

„Kein Frieden ohne uns“ - 

Buchvorstellung: „Ich würde es wieder tun“  

Presentación del libro: "Volvería a hacer lo mismo – textos de los carceles” 

und

Speakerstour zur Gefängnissituation und dem Konflikt in Kolumbien 

Gira por Alemania sobre la situación de las cárceles y el conflicto en Colombia

Ein Aufruf, über den Weg einer Gesellschaft zu reflektieren, die Alternativen für ein kollektives Leben in Solidarität, Würde und sozialer Gerechtigkeit sucht.

 - Un llamado a reflexionar sobre el devenir de una sociedad que busca otras alternativas de vida colectiva enmarcadas en la solidaridad, la dignidad y la justicia social.

Mit Álvaro Giraldo V. und  Katherine Rendón F., die seit 2008 für die Stiftung “Komitee für die Solidarität mit politischen Gefangenen” arbeiten.