Vergangene Veranstaltungen

Donnerstag, 07.07.2016

Film und Diskussion mit Trans*Aktivistin: En mis tacones - Auf meinen Highheels

Hauptgebäude LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal A021


MÜNCHEN. Öku-Büro München und Queerreferat der Studierendenvertretung der LMU München präsentieren zur PrideWeek: En mis Tacones - Auf meinen Highheels, einen Dokumentarfilm, der gleichermaßen bezaubert und verstört: Gemeinsam mit seiner Kollegin Lili Andrea Nuñez hat der honduranische Filmemacher Fernando Reyes in dunklen, warmen Bildern die transsexuelle Lebensrealität in Honduras nach dem Putsch im Jahr 2009 festgehalten. Die 30-minütige Dokumentation (span. mit dt. Untertiteln) begibt sich mitten hinein in den Alltag der Trans*Personen zwischen Diskriminierung und eigener Identitätsfindung, Sexarbeit als Überlebensstrategie, schließlich: die zahlreichen Morde an Mitgliedern der Community. Als wichtiger Teil des Widerstands gegen den Putsch ist die LGBT-Bewegung von der repressiven Situation in Honduras besonders betroffen: In der zunehmend militarisierten Gesellschaft werden Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle immer häufiger zu Opfern von hate crimes und staatlicher Gewalt. Als Fernandos Film 2010 Premiere hatte, waren binnen eines Jahres 40 Morde an Trans*Personen registriert worden. Bis 2016 stieg die Zahl auf weit über 200. Viele dieser Morde gehen auf das Konto von Polizisten und Militärs.

Im Anschluss an den Film berichtet Frenessys Sahory Reyes, Trans*Aktivistin der Asociación LGBT* Arcoíris de Honduras (und selbst eine der Protagonist*innen des Films) über die derzeitigen Kämpfe der Community und es gibt Gelegenheit zu Fragen und ausführlicher Diskussion zum Film und zur aktuellen Situation.

Eintritt frei – Spenden erwünscht


Montag, 04.07.2016

Gasteig, Rosenheimer Str. 5, Raum 3.142

Kohle ist eines der wichtigsten Exportprodukte Kolumbiens und der deutsche Markt ist - insbesondere seit der Energiewende - einer der wichtigsten Abnehmer. Doch die billige Energie hat für die Menschen in Kolumbien einen hohen Preis: Die Kohlegewinnung geht mit massiven Menschenrechtsverletzungen einher, die die Betroffenen in einer internationalen Kampagne zum Thema machen.


Mittwoch, 15.06.2016

Finkenstraße

Am Mittwoch, 15. Juni findet weltweit der Aktionstag „Gerechtigkeit für Berta Cáceres“ statt. Aktivist*innen von Öku-Büro, HondurasDelegation und weiteren Münchner Gruppen versammeln sich von 11 bis 12 Uhr nahe dem Hauptsitz von Siemens in München (Wittelsbacher Platz/Ecke Finkenstraße).


Samstag, 11.06.2016

Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

BUKO-Seminar, 11.06. Berlin:  Verschoben auf  15.10.2016 !!

Eintägiges Seminar zu Green Economy, Modellstädten, Extraktivismus und dem Widerstand dagegen
In der zentralamerikanischen ehemaligen "Bananenrepublik" Honduras verdichten sich seit dem zivil-militärischen Putsch 2009 wie unter einem Brennglas extreme Regierungs- bzw. Staatskrisen und extreme, privatwirtschaftliche "Lösungsvorschläge": Nach dem Scheitern der sogenannten "Chartercities" unter eigener Gesetzgebung in Madagaskar, ist inzwischen Honduras, das Land mit einer der höchsten Mordraten der Welt, zum Experimentierfeld für dieses Modell extraterritorialer Modellstädte geworden. Sie heißen in Honduras nun "Sonderentwicklungszonen" und werden mit dem Motto "faster growth, less conflict" beworben. Unser Seminar fragt nach Zusammenhängen und Hintergründen, vor allem auch nach der Mitwirkung deutscher "Entwicklungspolitik" und der Beteiligung hiesiger und europäischer transnationaler Konzerne. In einem weiteren Schritt sollen Strategien des kleinbäuerlichen und indigenen Widerstandes beleuchtet und die Wirksamkeit internationaler Vernetzung und Solidarität kritisch überprüft werden - woraus im Idealfall Ideen und Handlungsoptionen für weiteres Engagement hier vor Ort entstehen.


Freitag, 03.06.2016

Evangelisches Migrationszentrum, 2. Stock

„Eher fließt Wasser flussaufwärts, als dass ein Vertriebener in Kolumbien sein Land zurückbekommt - oder dass ein General für seine Verbrechen ins Gefängnis geht", sagt der alte Eugenio, Marielas Vater.

…ein Politthriller aus Kolumbien um Landraub, den Kampf für Rückkehr und Gerechtigkeit. Eine fiktive Geschichte - die doch genau so stattgefunden haben könnte.

Mariela wächst an den Ufern des Chitandó auf, wo ihre Eltern ein Stück Land urbar gemacht haben. Immer weiter dringen indes Paramilitärs in die Region vor und vertreiben brutal die Menschen aus Marielas Dorf. Und Oberst Montenegro und sein Verbündeter Héctor setzen alles daran, dass die Dorfbewohner niemals an den Chitandó zurückkehren.


Donnerstag, 02.06.2016

Eine Welt Haus, 2. Stock, Raum 211/212

Seit November 2012 verhandeln die kolumbianische Regierung und die größte Guerillagruppe FARC. Im März 2016 wurden auch mit dem kleineren ELN offiziell Verhandlungen aufgenommen. Was wurde bisher vereinbart? Wie sollen Forderungen der Opfer nach Gerechtigkeit und Frieden in Einklang gebracht werden? Vor welchen Herausforderungen steht die Umsetzung einer Friedensvereinbarung? Diesen Fragen wird sich die Kolumbienexpertin Alexandra Huck ausgehend von ihrer Arbeit bei kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V. widmen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Infoabend über die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Guerillagruppen FARC und ELN.


Donnerstag, 19.05.2016

IG-InitiativGruppe München, Karlstr.50, 80333 München

Gabi Baca ist eine Kämpferin. Geboren und aufgewachsen im nicaraguanischen Bürgerkrieg erlebte sie als junges Mädchen die sandinistische Revolution. Sie brachte sich früh selbst das Gitarrespielen bei und hat immer ihre Musik und ihre Texte eingesetzt, um sich in einer sehr machistisch geprägten Gesellschaft für die Rechte von Frauen einzusetzen. „La misma moneda“ - „mit gleicher Münze“ ist ihr bekanntestes Lied ...


Donnerstag, 12.05.2016

Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B, München

Buchvorstellung

Luis Hernández Navarro, Journalist der renommierten mexikanischen Tageszeitung La Jornada, zeichnet die Entstehung und Entwicklung zivilgesellschaftlicher Selbstverteidigung in Mexiko nach. Er analysiert diese Prozesse vor dem Hintergrund staatlicher Repression gegenüber sozialen und indigenen Bewegungen, einer Militarisierung der Politik und dem Einfluss von Gruppen der organisierten Kriminalität. Besondere Berücksichtigung finden die widersprüchlichen Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Selbstverteidigung in den Bundesstaaten Guerrero und Michoacán.


Montag, 09.05.2016

BRD und Salzburg

Buchvorstellungstour

Luis Hernández Navarro, Journalist der renommierten mexikanischen Tageszeitung La Jornada, zeichnet die Entstehung und Entwicklung zivilgesellschaftlicher Selbstverteidigung in Mexiko nach. Er analysiert diese Prozesse vor dem Hintergrund staatlicher Repression gegenüber sozialen und indigenen Bewegungen, einer Militarisierung der Politik und dem Einfluss von Gruppen der organisierten Kriminalität. Besondere Berücksichtigung finden die widersprüchlichen Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Selbstverteidigung in den Bundesstaaten Guerrero und Michoacán.


Freitag, 06.05.2016

Öku-Büro München lädt ein:

Vortrags- und Vernetzungsreise der honduranischen Trans*Aktivistin Frenessys

Frenessys Sahory Reyes gehört zu den bekanntesten Trans*Aktivist*innen in Honduras. Sie arbeitet seit 2007 mit der Asociácion LGBTI Arcoíris zusammen und ist Mitgründerin der Trans* Frauen-Gruppe Muñecas de Arcoíris. Allein seit Ende Juni 2015 wurden sechs Mitglieder von Arcoíris ermordet, darunter vier Trans*Frauen. Hinzu kommen versuchte Morde, Überfälle, Kurzeitentführungen und Folter. Mehrere Mitglieder der Organisation mussten ins Exil fliehen. Frenessys ist im Mai in Deutschland und berichtet in München, Berlin, Hamburg und Brüssel über die Kämpfe der Community in Zeiten verschärfter politischer Repression und allgegenwärtiger hate crimes.


Dienstag, 03.05.2016

EineWeltHaus, Schwanthaler Straße 80

Podiumsdiskussion mit einer Delegation von COPINH aus Honduras

In der Nacht vom 2. auf den 3. März wurde Berta Cáceres, die Koordinatorin der honduranischen Indigenen-Organisation COPINH, von Unbekannten in ihrem Haus ermordet.

Jetzt sind Delegierte von COPINH in Europa unterwegs, um über den Mord an Cáceres und seine Folgen zu berichten.


Montag, 18.04.2016

Der Mord an Berta Cáceres und die Verstrickungen von Siemens

Trambahnhäusl, Rosenheimer Str. 238, München

Der Mord an Berta Cáceres, Koordinatorin des Zivilen Rats der Indigenen- und Basisorganisationen von Honduras (COPINH), ist die Eskalation einer Reihe von kriminellen Strategien der Betreiberfirma DESA und der Regierung von Honduras im Zusammenhang mit dem Bau des Wasserkraftswerks Agua Zarca im Südwesten des Landes. Sie stehen exemplarisch für einen Staat, in dem Straffreiheit, Korruption und Menschenrechtsverletzungen seit Jahren in einem erschreckenden Ausmaß existieren.

Mit dieser Veranstaltung wollen Öku-Büro und OASE-Kollektiv auf die aktuelle Situation in Honduras und auf die Verstrickungen von Siemens und Co. aufmerksam machen.

Sechs Wochen nach dem Mord an Berta zeigen wir ein Video über ihr Leben
und ziehen Zwischenbilanz:

– Wie ist der Stand der Ermittlungen?
– Wie haben die europäischen Banken und Voith Hydro – Siemens bisher auf
unsere Forderungen nach dem sofortigen Rückzug aus dem Projekt reagiert?
– Was können wir tun, um uns international zu vernetzen und Bertas
Organisation COPINH und ihre Familie solidarisch zu unterstützen?

Vokü ab 19 Uhr, Video, Vortrag und Diskussion ab 20 Uhr.


Dienstag, 12.04.2016

Evangelisches Migrationszentrum, Bergmannstrasse 46, München

Ob bei Edeka, Rewe, Lidl, Kaufland oder Aldi – bei den Lebensmittelhändlern steht Orangensaft im Regal, der vor allem in São Paulo hergestellt wird. Aus dem brasilianischen Bundesstaat kommt eine Delegation von ArbeiterInnen und ihren VertreterInnen, um über die Schattenseite des Safts zu berichten.


Dienstag, 08.03.2016

Weil Pegida heute am Montag den 7. März unterwegs ist, kriegen wir den Wittelsbacherplatz nicht. Deswegen findet die Kunstaktion in Solidarität mit Berta Cáceres morgen am 8.März um 18:30 Uhr am Wittelsbacherplatz statt.

Da Berta für die Rechte der Frauen und gegen das Patriarchat gekämpft hat, passt es auch, dass die Aktion am Frauentag stattfindet.

Bitte weiter sagen...


Dienstag, 05.01.2016

BIS AUF WEITERES VERSCHOBEN: Fotoausstellung: Nicaragua im Irkutsk

(c) oeku-buero

Für Dienstag den 5.1.2016, 18 Uhr war die Eröffnung der Fotoausstellung zu Nicaragua im Salon Irkutsk (Isabellastr. 8) geplant. Leider müssen wir Euch mitteilen, dass diese Ausstellung bis auf weiteres verschoben wurde. Wir informieren Euch, wenn wir einen neue Möglichkeit gefunden haben die Ausstellung zu zeigen.

MÜNCHEN (oekubuero),. „Nicaragua? Wo liegt denn das? - Ortega? Ein Drogenboss? - Nicaraguakanal? Du meinst den Panamakanal? Erzählt man von Nicaragua, schaut man oftmals in unwissende Gesichter. Natürlich kann man nicht über die ganze Welt Bescheid wissen. Schließlich gibt es nahezu 200 Länder und viele Brennpunkte und Krisen, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dennoch wollen wir Interessierten die Möglichkeit geben, sich über die besondere politische und soziale Situation in Nicaragua - und über ein faszinierendes Land -  zu informieren.“

Die Teilnehmenden der Nicaragua-Solidaritätsreise 2015, organisiert vom Öku-Büro München und dem Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal, haben dazu interessante Fotos mitgebracht und zu einer Ausstellung zusammengefügt. Ohne viel Aufwand kann man sich nun eine Woche lang bei einem Getränk einen ersten Eindruck über die vielfältigen Facetten des heutigen Nicaragua verschaffen. Infoveranstaltungen, die bestimmte Themen vertiefen, folgen.