#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem, das alle Menschen bedroht. Weil die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns endet nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze. Aber vorallem, weil wir nicht nur über die Probleme reden. Auf dieser Plattform zeigen wir, was die Bürger*innen sowohl in Lateinamerika als auch hier in München, in Deutschland und in Europa tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

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Beginnen wir mit einer Frage: Besteht Bedarf an einem verbindlichen internationalen Mechanismus zum Schutz der Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch transnationale Unternehmen? Ja unbedingt! Und in diesem Text werden wir versuchen, zu klären, warum.
Das mexikanische Kapitel des ständigen Tribunals der Völker (Tribunal permanente de los pueblos (TPP)), das zwischen 2011 und 2014 tagte, dokumentierte, wie durch den Freihandel eine juristische Struktur geschaffen wurde, die Straffreiheit für transnationale Unternehmen im Land garantiert – Mexiko ist eines der Länder, die die meisten solcher Verträge unterzeichnet hat.

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Angesichts der globalen Wasserkrise steht die Menschheit vor immensen Herausforderungen. Sucht man nach einer Lösung für diese Probleme ist es wichtig zu erkennen, dass sich diese weltweite Krise aus vielen lokalen Krisen zusammensetzt, deren Ursachen und Lösungen unterschiedlich sein können.
In El Salvador waren im Jahre 2015 23 Prozent der Haushalte ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. 46 Prozent mussten ohne Sanitärversorgung auskommen. Besonders betroffen sind Haushalte auf dem Land bzw. Familien, die in Armut oder extremer Armut leben.

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"Keine Kriminellen, sondern Umweltschützer": Aktivisten aus Guapinol stellen sich freiwillig der Justiz - und werden als angebliche Schwerverbrecher weggesperrt.
Bildquelle: encuentrodemujeres.red

Hochsicherheitsgefängnis für Gegner einer Eisenerzmine in Honduras

Bundestagsabgeordnete appellieren an die honduranische Justiz und die Ministerin für Menschenrechte

BERLIN/TEGUCIGALPA (oekubuero - 13.9.2019) Neun Bundestagsabgeordnete aus drei Fraktionen äußerten sich in der vergangenen Woche besorgt über die Kriminialisierung von Umweltaktivisten aus dem Departement Colón im Norden von Honduras. Sie wehren sich gegen einen Eisenerztagebau im Nationalpark Montaña de Botaderos, der das lokale Ökosystem sowie die Flüsse Guapinol und San Pedro und damit die Wasserversorgung tausender Menschen gefährdet. Kurz bevor ein gemeinsamer Brief der MdB an die honduranischen staatlichen Stellen sowie an Außenminister Maas ging, wurden sieben im Zuge der Räumung eines Protestcamps im August 2018 angeklagte Umweltaktivisten in das berüchtigte Hochsicherheitsgefängnis La Tolva, 600 Kilometer von ihrem Heimatort entfernt, gebracht. Sie hatten sich freiwillig der Justiz gestellt und eine Richterin hatte für sie U-Haft in einem normalen Gefängnis angeordnet. Am 28. August war ein weiterer beschuldigter Aktivist, Roberto Antonio Argueta, auf offener Straße von schwer Bewaffneten erschossen worden.

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Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf. Nationale Behörden versagen

Von
Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Mittwoch, 13.11.2019
Flyer zur Veranstaltung mit Omar Flores

Die Politik El Salvadors unter der neuen Regierung von Nayib Bukele


Ort: Hausprojekt Ligsalz8, Ligsalzstr. 8, München

Omar Flores leitet bei der Menschenrechtsorganisation FESPAD die Abteilung für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Dieser wird uns bei der Veranstaltung einen Überblick darüber geben, wie sich die Politik El Salvadors unter dem neuen Präsidenten Nayib Bukele sowie den geänderten Mehrheitsverhältnissen im Parlament bisher verändert hat bzw. welche Entwicklungen in der nächsten Zeit zu erwarten sind.

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Freitag, 22.11.2019

Politische Gefangene in Mexiko: Der Fall Enrique Guerrero


Ort: KulturLaden Westend, Ligsalzstraße 44

Enrique Guerrero, Menschenrechtsaktivist aus Mexiko war Opfer willkürlicher Inhaftierung und wurde fünf Jahre und acht Monate ohne Strafe in einem Hochsicherheitsgefängnis festgehalten. Das bedeutet grausame Haftmethoden, Isolationshaft und physischer und psychischer Missbrauch. Was Enrique Guerrero widerfahren ist, ist kein Einzelfall.

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Aktuelles

Von Marta Andujo, amerika21, Caracas. Die Regierungen von Venezuela und El Salvador haben ihre Beziehungen abgebrochen und jeweils die diplomatischen Vertretungen der anderen Nation geschlossen. Zunächst kündigte der rechtsgerichtete salvadorianische Präsident Nayib Bukele an, alle venezolanischen Diplomaten des Landes zu verweisen.


Im Visier der US-Drogenbehörde und der Justiz: Tony Hernández (links) und sein Bruder Juan Orlando, amtierender Präsident von Honduas
Im Visier der US-Drogenbehörde und der Justiz: Tony Hernández (links) und sein Bruder Juan Orlando, amtierender Präsident von Honduas (Kollage)

Prozess gegen Bruder des Präsidenten in New York fortgesetzt. Belastende Zeugenaussagen. Drogengelder in Wahlkampagne. Juan Orlando Hernández dementiert
Von Thomas Raabe
amerika21

New York/Tegucigalpa. Der Prozess gegen Juan Antonio "Tony" Hernández, Bruder des honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández, ist am Dienstag vor einem New Yorker Bundesgericht fortgesetzt worden.


Der Aktivist der Breiten Bewegung für Würde und Gerechtigkeit in Honduras, Milgen Idán Soto Ávila, wurde ermordet
Der Aktivist der Breiten Bewegung für Würde und Gerechtigkeit in Honduras, Milgen Idán Soto Ávila, wurde ermordet
Quelle: madj

Von Thomas Raabe
amerika21

San Francisco de Locomapa, Honduras. Der seit dem 23. September vermisste honduranische Umweltaktivist Milgen Idán Soto Ávila ist am vergangenen Samstag tot aufgefunden worden. Soto gehörte zur indigenen Gruppe der Tolupanes und war Mitglied der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation "Breite Bewegung für Würde und Gerechtigkeit" (Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia, MADJ).