Vergangene Veranstaltungen

Freitag, 22.11.2019

Politische Gefangene in Mexiko: Der Fall Enrique Guerrero


Ort: KulturLaden Westend, Ligsalzstraße 44

Enrique Guerrero wurde im Mai 2013 willkürlich festgenommen, gefoltert und zu Unrecht des organisierten Verbrechens und der Entführung zweier Minderjähriger beschuldigt. Er war 5 Jahre und acht Monate in einem Hochsicherheitsgefängnis in Jalisco inhaftiert. Ende Dezember 2018 wurde Enrique aufgrund der Rücknahme der Anklage durch die Staatsanwaltschaft freigelassen.

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Donnerstag, 21.11.2019

Unterstützung des landesweiten Streik am 21.11.2019 in Kolumbien


Ort: Max-Joseph-Platz, 80539 München, Deutschland

Liebe Freund*innen,
am morgigen Donnerstag, 21.11.2019 treffen sich Kolumbianer*innen und Freund*innen, die den landesweiten Streik in Kolumbien von hier aus unterstützen möchten, vor der bayerischen Staatsoper in München.
Wir leiten gerne diese offene Einladung an alle weiter, die sich mit den progressiven sozialen Bewegungen in #Kolumbien und #Lateinamerika solidarisieren möchten.

Die Streikenden in Kolumbien setzen sich unter anderem ein für die Umsetzung des Friedensabkommens, gegen die Verfolgung und Ermordung von indigenen, und sozialen und Umweltaktivist*innen, gegen die Legalisierung von Tierquälerei und gegen eine nicht nachhaltige Umweltpolitik, für die Solidarität zwischen den Generationen und gegen die Rentenpläne der Regierung, gegen die Verschlechterung der Studienbedingungen, für kostenlose Bildung,

Max-Joseph-Platz, München um 17:30 Uhr.
Für FB-Users: www.facebook.com/events/440662119954116


Mittwoch, 13.11.2019
Flyer zur Veranstaltung mit Omar Flores

Die Politik El Salvadors unter der neuen Regierung von Nayib Bukele


Ort: Hausprojekt Ligsalz8, Ligsalzstr. 8, München

Omar Flores leitet bei der Menschenrechtsorganisation FESPAD die Abteilung für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Dieser wird uns bei der Veranstaltung einen Überblick darüber geben, wie sich die Politik El Salvadors unter dem neuen Präsidenten Nayib Bukele sowie den geänderten Mehrheitsverhältnissen im Parlament bisher verändert hat bzw. welche Entwicklungen in der nächsten Zeit zu erwarten sind.

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Sonntag, 10.11.2019

Druckfrischer Polithriller: „Die Aktivistin“


Ort: Ligsalzstraße 8, München

Lesung und Gespräch mit der Autorin Jutta Blume

Die politische Aktivistin Yessica López, die sich für die Rechte der indigenen Garífuna einsetzt, ist verschwunden und niemand in ihrem Heimatort Triunfo de la Cruz in Honduras will darüber reden. Der deutsche Entwicklungshelfer Ulrich, der seiner ehemaligen Geliebten einen Überraschungsbesuch abstatten wollte, kann kaum glauben, wie sehr sich die Region verändert hat. Die honduranische Regierung hat das Gebiet zu einer Sonderentwicklungszone erklärt. Verwaltet wird diese von einem internationalen Expertenkomitee, das die Einheimischen zum Verkauf ihrer Grundstücke zwingt. Die Interessen des Komitees sind undurchsichtig, seine Macht absolut.

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Montag, 04.11.2019

Große Wasserkraftwerke - Ohne Rücksicht auf Mensch und Natur?


Ort: Barrio Olga Benario, Schlierseestr. 21

Seit Beginn der Bauarbeiten im Jahr 2010 wird Hidroituango, der größte Staudamm Kolumbiens, immer wieder mit Korruption, mit schweren Menschenrechtsverletzungen und mit Umweltschäden in Verbindung gebracht. Über den Widerstand gegen ein Großprojekt, das ohne Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung durchgesetzt wird, sprechen wir mit Milena Flórez und Gladys Calderon Segura von der kolumbienischen Bewegung Rios Vivos.
Marcela Rodrigues aus Brasilien
berichtet über den Dammbruch des Rückhaltebeckens einer Eisenerzmine und ihre Klage gegen den TÜV SÜD. Christian Russeau (FDCL-Berlin und Dachverband der Kritischen AktionärInnen) analysiert die Verantwortung deutscher Banken und Unternehmen.

Klicke auf Weiterlesen für mehr Infos - Wir freuen uns auf Dich!

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Dienstag, 15.10.2019
Aktion vor dem Hauptsitz der Siemens AG in München

Mit Recht gegen die Macht der Konzerne

MÜNCHEN (16.10.2019 – oekubuero). „Menschenrechte vor Unternehmensgewinnen“: Unter diesem Slogan versammelten sich Aktivist*innen von Attac, Ökubüro und Resistência Democrática München am Dienstag, 15. Oktober 2019 vor dem Hauptsitz der Siemens AG in München. Anders als im wirklichen Leben siegte bei der Strassenaktion Justizia zugunsten der Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch transnationale Konzerne.

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Samstag, 12.10.2019

Tagesseminar Klimawandel: Ursachen und Lösungsansätze in El Salvador und Nicaragua. Entwicklung jenseits von Wachstum und Weltmarkt


Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerst. 80, 80336 München Raum: Werkstatt

Mit einem Exkurs über die Lobbytätigkeiten von Unternehmen in der Klimapolitik

Referent*innen aus Nicaragua und El Salvador berichten über die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels in Zentralamerika. Darüber hinaus schildern sie die Anstrengungen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, sich diesem Problem zu stellen.Thematisiert wird in einem weiteren Beitrag dann die Verantwortung deutscher und europäischer Politik sowie die Lobbytätigkeit von Unternehmen bezogen auf des Thema des Klimawandels.

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Donnerstag, 26.09.2019

Rechte für Menschen – Regeln für Konzerne!


Ort: EineWeltHaus München

Soziale Bewegungen stellen Forderungen für die neue Verhandlungsrunde des „UN Binding Treaty“

Die Katastrophe von Bhopal in Indien, Dammbrüche von Rio Doce und Brumadinho in Brasilien, der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch: Prominente Beispiele für ein Problem, das System ist. Wir können die Augen nicht mehr davor verschließen, dass unser Konsum zu großen Teilen auf Kinderarbeit,  ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, Verfolgung von Gewerkschaften, Vertreibung, Landraub, Mord und Naturzerstörung in Ländern des globalen Südens basiert. Die Rechnung der Konzerne, niedrige Menschenrechts-Standards = höherer Profit, geht immer noch voll auf. Konzerne genießen Sonderklagerechte und können selbst kaum juristisch belangt werden.

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Dienstag, 17.09.2019

Entwicklung jenseits von Wachstum und Weltmarkt - Freihandel und Klimawandel in Zentralamerika


Ort: Bootshaus/ Zentralländstraße 16, München

Veranstaltet von Naturfreunde-Bezirk-München

Ein Referent des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit e.V. aus München gibt uns einen Überblick zu den Auswirkungen der u.a. von Deutschland ausgehandelten Freihandelsabkommen in Zentralamerika. Auch die Auswirkungen des Klimawandels werden beleuchtet.

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Samstag, 10.08.2019

Kolumbianische Musik für die Erinnerung und den Frieden


Ort: Stattpark OLGA - Gottfried-Böhm-Ring 2, 81369 München

Mit Manuel de la Rosa und Tatiana Guprad, zwei kolumbianische Musikern, die Hoffnung und Widerstand besingen.

Manuel ist in der Region Montes de María aufgewachsen. Tatiana kommt aus dem Bundesstaat Tolima.
Mit einer afro-karibischen Fusion erzählen sie ihre Erlebnisse aus Montes de María und die Erfahrungen aus dem Bürgerkrieg. Sie erzählen uns auch, wie sie die neuen Generationen ermutigen, durch die Musik für den Frieden zu kämpfen.

Eintritt frei!

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Dienstag, 23.07.2019

Alternativen für Erinnerungskultur und Frieden in den indigenen Gemeinden in Kolumbien und Perú


Ort: Eine Welt Haus. Schwanthalerstraße 80, 80336 München.

Haben die Inga und Asháninka Gemeinschaften von den Friedensabkommen profitiert?
Was bedeutet memoria und welche Rolle spielt Aufarbeitung und Erinnerung für die lokale Friedenskonstruktion und für die indigenen Rechte?
Wie steht es aktuell um den historischen Widerstandsprozess?

Gespräch mit Leandro Janamejoy, Vertreter der Inga Gemeinde in Nariño, Kolumbien und mit
Caleb Cabello Chirisente, Vertreter der Asháninka Gemeinde in Satipo, Perú

Eine Welt Haus – Raum 211/212
Spanisch m.d.Ü. Eintritt frei.

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Donnerstag, 27.06.2019

Solidarity City München?!


Ort: Bellevue di Monaco und Münchner Stadtmuseum, Müllerstraße 2 – 6, 80469 München

Konferenz
 
An drei Tagen widmet sich eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden der Frage, wie aus einer Stadt eine solidarische Stadt werden kann. Dabei diskutieren wir unter anderem die Themen Arbeit, Wohnen, Mobilität, City-ID, Aufnahme von Geflüchteten aus Seenotrettung, Ankerzentren, Einrichtung von Bürger*innen-Asyl und Umgang mit Illegalisierten.
Diese unterschiedlichen Themenbereiche werden vorgestellt und deren rechtliche, politische und gesellschaftliche Herausforderungen und Möglichkeiten reflektiert. Begleitet wird die Konferenz von einem bunten Film- und Theaterprogramm.
Hiermit möchten wir schon einmal auf den Termin der Konferenz hinweisen und herzlich zur Teilnahme einladen.
Die Konferenz steht allen offen!

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Freitag, 14.06.2019

El trabajo de la Comisión de la Verdad de Colombia en Alemania


Ort: Café Atläntico: Daiserstraße 22, 81371 München

Diese Veranstaltung findet auf Spanisch statt.
* Transmisión pública en Múnich en el Café Atläntico: Daiserstraße 22, 81371 München

Presentación del trabajo de la Comisión de la Verdad de Colombia en Alemania y el papel de las víctimas en el exterior -
Vorstellung der Arbeit der kolumbianischen Wahrheitskommission in Kolumbien und die Rolle der Opfer im Ausland  

Evento presencial en Berlin con transmisión en vivo por Redes Sociales
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Dienstag, 11.06.2019

Das Recht auf die Verteidigung der Menschenrechte in Mexiko


Ort: EineWeltHaus München

In Mexiko Lehrer zu sein bedeutet oftmals auch ein politischer und sozialer Aktivist zu sein. Damián Gallardo, Mitglied der Volksversammlung der Völker von Oaxaca (APPO), verteidigt das Recht auf Bildung der indigenen Gemeinschaften der Mixes und Zapoteken. Am 11. Juni werden wir mit Damián über die Kämpfe um den Zugang zur Bildung und die Menschenrechtssituation in Oaxaca sprechen. Er wird seine Bildungsprojekte in den indigenen Gemeinschaften Chinanteca, Zapoteca und Ayuuk der Sierra Norte von Oaxaca vorstellen und sein im Gefängnis entstandenes Gedichtbuch "Fragmentos de un espejo oculto" zeigen.

Eintritt frei!
Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung

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Sonntag, 26.05.2019

Gegen die Kriminalisierung von sozialem Protest: „Freiheit geht uns alle an“


Ort: Kurt-Eisner-Verein, Westendstraße 19

MÜNCHEN (ökubuero). Sozialer Protest und die Verteidigung der Menschenrechte wird weltweit immer stärker kriminialisiert – nicht nur im globalen Süden. Verónica López aus Medellín berichtet über die Situation in Kolumbien, stellt die Kampagne „Freiheit geht uns alle an“ (La libertad un asunto de todos) gegen willkürliche Inhaftierung, gerichtliche Verfolgung und Kriminalisierung vor und diskutiert mit uns internationalistische Gegenstrategien.

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