Eine neue Eskalation des Konfliktes in Kolumbien

Wir haben die Veranstaltung „Erinnerung, Widerstand und Engagement fürs Leben!“ sehr aktiv unterstützt. Sie fand am 18.06.2020 statt mit vier Gemeinde Anführer*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen.

Es ging in den Gesprächen um die Entwicklung in El Cauca, Norte del Cauca und El Chocó seit dem Friedensabkommen in Kolumbien. Besondere Beachtung fanden die Perspektive der Wahrheitsbildung und die Hindernisse, die die Referent*innen in ihren Gemeinden haben, diesen Prozess fortzusetzen. Unsere Schlussfolgerung aus der Onlinebegegnung ist: Kolumbien erlebt wieder eine gewalttätige Eskalation des Konfliktes unter einer Regierung, die den bewaffneten Konflikt verneint und die in Korruptionsskandale und Beziehungen zu Drogenhandelsgruppen sehr verwickelt ist.

Hier finden sich das Protokoll der Veranstaltung und die Folien der Referent*innen auf Spanisch.

In Honduras und El Salvador kämpfen Homosexuelle und Transgender um ihre Rechte – und ihr Leben
Auch ohne Todesstrafe: Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit sind in Honduras und El Salvador oft ein Todesurteil. Unser neues factsheet zeigt, was die Mitglieder der LGBTIQ*-Community ertragen müssen – und wie sie trotz allem kämpfen.

 

Weiterlesen...

Siehe auch das Interview "Wir sind Hass und Gewalt schutzlos ausgeliefert" mit Karla Avelar aus El Salvador

Titelbild des Jahresbericht 2019

Jahresbericht 2019

Der Jahresbericht 2019 des Ökumenischen Büros ist erschienen. Hier gehts zum Editorial.

Jahresberichtes 2019 als Download (PDF 4,5 MB)

#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem ist, das alle Menschen bedroht. Weil wir die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen möchten, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze endet. Aber vor allem, weil wir nicht nur über die Probleme reden wollen. Auf dieser Plattform zeigen wir, was Bürger*innen in Lateinamerika, aber auch hier in München und in Deutschland tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

Weiterlesen...

Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Aktuelles

Pressemitteilung 08.07.2020

• Kritik an fehlenden Ausstiegsplänen aus fossilen Energien bei neuer Siemens Energy
• Windkraftanlagen in der Westsahara unterstützen völkerrechtswidrige Besatzung

Vor der morgigen außerordentlichen Hauptversammlung der Siemens AG, bei der die Abtrennung der Energiesparte beschlossen werden soll, kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen das Fehlen von konkreten Maßnahmen zum Schutz von Klima, Völker- und Menschenrechten bei der neuen Siemens Energy.


Joaquín Mejía, honduranischer Menschenrechtsexperte
Joaquín Mejía, honduranischer Menschenrechtsexperte Foto: Caroline Narr

(Tegucigalpa/Berlin, 21. Juni 2020, npla).- Aufgrund der Corona-Pandemie hat die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet weltweit dazu aufgefordert, besonders gefährdete Inhaftierte und solche mit geringen Haftstrafen vorzeitig zu entlassen. Die honduranischen Behörden haben schon damit begonnen. Doch wer tatsächlich vorzeitig aus dem Gefängnis darf, ist fraglich. Denn Umweltaktivist*innen sitzen in Honduras weiter ohne rechtliche Begründung in U-Haft – und gerade ihre Gegner*innen könnten von den Hafterleichterungen profitieren.


Raíces Nómades - das spanischsprachige Programm von Radio Dreyeckland aus Freiburg/Brsg. und von Radio Placeres aus Valparaíso, Chile - hat ein spannendes einstündiges Programm zur Corona-Krise in Mexiko zusammengestellt. Mit dabei: Der Schauspieler und Dichter Joaquín Cosío, der über die Kampagne zur Freilassung der Arbeitsrechtlerin Susana Prieto Terrazas spricht, Bettina Cruz, Menschenrechtsverteidigerin und Verteidigerin indigener Territorien auf dem Isthmus von Tehuantepec sowie Daniel Tapia, ehemaliger Mexiko-Referent des Ökubüros.

Hier geht‘s zum spanischen Text und zum Link der einstündigen Sendung.