Eilpetition für Edwin und Raúl

Edwin Espinal und Rául Álvarez sitzen seit 16 Monaten im Hochsicherheitsgefängnis „La Tolva“ in Honduras. Ihnen droht ein Schauprozess. Ihre Rechte werden mit Füßen getreten und ihre Gesundheit ist in Gefahr. Wir fordern: Sofortige Freilassung von Edwin und Raúl! Stopp der Kriminalisierung sozialen Protestes in Honduras!
Unterzeichnen Sie unsere internationale Eilpetition für Edwin und Raúl

Titelbild des Jahresbericht 2018

Jahresbericht 2018

Der Jahresbericht 2018 des Ökumenischen Büros ist erschienen. Hier gehts zum Editorial.

Jahresberichtes 2018 als Download (PDF 3,6 MB)

Für die Vereinten Nationen (UN) ist Gewalt gegen Frauen die am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung der Welt. Diese Art von Gewalt gegen Frauen, weil sie Frauen sind, wird als geschlechtsspezifische Gewalt eingestuft, die durch die Kultur der Unterordnung und die patriarchale Dominanz über Frauen motiviert ist.
In Mexiko erreicht die Gewalt gegen Frauen alarmierende Zahlen: Täglich werden neun Frauen ermordet und in den meisten Fällen bleiben die Täter ungestraft.

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Mindestens 370 Millionen Menschen weltweit, fünf Prozent der Weltbevölkerung, rechnen sich selbst oder werden zu den so genannten „indigenen Völkern“ gerechnet. Auch wenn die Bezeichnung „indigen“ (lateinisch für den Kolonialbegriff „eingeboren“) und der Begriff „Volk“ - als vermeintlich „natürliche“ oder homogene „kulturelle“ Entität - hochproblematisch sind, so sind die Kämpfe indigener Gemeinschaften um ihre Rechte doch höchst legitim.
Im zentralamerikanischen Honduras leben, so von indigenen Verbänden 2007 erhobene Daten, 1,5 Millionen Lenca, Pech, Tawaka, Miskito, Maya Chortí, Nahua, Tolupanes sowie Garifuna und englischsprechende Schwarze. Sie machen etwa 20 Prozent der Bevölkerung aus.

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Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf. Nationale Behörden versagen

Von
Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Donnerstag, 27.06.2019

Solidarity City München?!

Konferenz
 
An drei Tagen widmet sich eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden der Frage, wie aus einer Stadt eine solidarische Stadt werden kann. Dabei diskutieren wir unter anderem die Themen Arbeit, Wohnen, Mobilität, City-ID, Aufnahme von Geflüchteten aus Seenotrettung, Ankerzentren, Einrichtung von Bürger*innen-Asyl und Umgang mit Illegalisierten.
Diese unterschiedlichen Themenbereiche werden vorgestellt und deren rechtliche, politische und gesellschaftliche Herausforderungen und Möglichkeiten reflektiert. Begleitet wird die Konferenz von einem bunten Film- und Theaterprogramm.
Hiermit möchten wir schon einmal auf den Termin der Konferenz hinweisen und herzlich zur Teilnahme einladen.
Die Konferenz steht allen offen!

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Aktuelles

Der Amtsantritt des Kandidaten der Oligarchie, Nayib Bukele, stellt die Linke des Landes vor neue Herausforderungen

San Salvador. Am heutigen 1. Juni tritt der ehemalige Bürgermeister von San Salvador, Nayib Bukele, sein Amt als Präsident von El Salvador an. Bukele, der nach internen Streitigkeiten 2017 aus der linken Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí (Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional, FMLN) ausgeschlossen wurde, war bei den Präsidentschaftswahlen Ende Februar als Kandidat der ultrarechten Partei Große Allianz für nationale Einheit (Gran Alianza por la Unidad Nacional, Gana) angetreten.

 


Die Menschenrechtsverteidigerin Rosalina Domínguez wird neben anderen Mitgliedern des Copinh seit Wochen mit dem Tod bedroht Quelle: copinh
Die Menschenrechtsverteidigerin Rosalina Domínguez wird neben anderen Mitgliedern des Copinh seit Wochen mit dem Tod bedroht
Quelle: copinh

Andrea Lammers
amerika21

La Esperanza. Die Menschenrechtsaktivistin Rosalina Domínguez sowie weitere Mitglieder des Zivilgesellschaftlichen Rates der Volks- und Indigenen Organisationen von Honduras (Copinh) aus der Gemeinde Río Blanco werden seit über drei Wochen mit dem Tod bedroht. Namentlich bekannte Mitglieder der Familie Madrid und zwei ortsbekannte Auftragsmörder schüchterten Domínguez und mindestens sechs weitere Personen mehrfach ein und drohten ihnen tagelang mit Macheten und Feuerwaffen.


In diesem Haus in Managua verbrannten am 16. Juni 2018 sechs Menschen
Quelle: Samuel Weber

Im Rahmen einer Dienstreise hielt ich mich vom 27. April bis 11. Mai zwei Wochen lang in Nicaragua auf. Die Einreise von Costa Rica aus über den Landweg erfolgte ohne Probleme. Angesichts der angespannten Lage und um mögliche Nachteile für meine Gesprächspartner auszuschließen, sind die meisten Aussagen anonymisiert.

Die Tragödie von Carlos Marx, die absurde Gewalt der Regierung, Eindrücke bei den Menschen auf dem Land und das Leben mit den Wunden der Konflikte...