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In den Straßen honduranischer Städte werden derzeit heftige Straßenkämpfe zwischen Polizei und Zivilgesellschaft ausgefochten. LehrerInnen, Eltern und ProfessorInnen protestieren seit rund einem Monat gegen die Bestrebungen der Regierung, ein neues Bildungsgesetz zu erlassen.


Die Menschenrechtsverteidigerin und Gründerin der Organisation Unsere Töchter sollen nach Hause zurückkehren NHRC (Nuestras Hijas de Regreso a Casa), Marisela Ortiz Rivera, sah sich durch Morddrohungen, die sie am 10. März 2011 erhalten hatte, gezwungen ins Exil in die Vereinigten Staaten zu gehen.


Mitten in der Diskussion um Migrationspolitik, wirtschaftliche Wiederbelebung und Sicherheit, die anlässlich des Besuchs von US-Präsident Barack Obama in El Salvador aufgeflammt ist, wurde auch die Forderung nach der Entkriminalisierung von Abtreibungen zum öffentlich diskutierten Thema gemacht.


Starke Proteste gehen zur Zeit von der mexikanischen Lehrergewerkschaft SNTE aus. Hintergrund ist, dass seit dem 14. März vom mexikanischen Grundschullehrer Carlos René Román Salazar jede Spur fehlt. Sein Auto wurde in einem Außenbezirk von Oaxaca Stadt gefunden. Seine Habseligkeiten befanden sich unberührt im Innenraum. Der Verdacht, dass es um ein gewaltsames Verschwindenlassen handelt und nicht etwa um eine Entführung zwecks Lösegelderpressung, erhärtet sich zunehmend.


Am Sonntag, den 13. März wurde ein Angriff auf Franklin Melendez verübt, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates des Gemeinderadios La Voz de Zacate Grande. Der Angreifer gab zwei Schüsse auf Melendez ab; einer davon verletzte ihn am Bein, während er um sein Leben rannte.


Auch nach dem Erdbeben in Japan und der drohenden Nuklearkatastrophe wird Brasilien den Bau weiterer Kernkraftwerke fortsetzen. Das erklärte der Minister für Energie und Bergbau, Edison Lobão. Gegenüber Agencia Brasil erklärte Lobão, es gebe keine Notwendigkeit, das Atomprogramm im Land zu überprüfen.


Angesichts eines von Tod und Angst erdrückten Mexikos, in dem aufgrund einer gescheiterten Sicherheitsstrategie immer mehr Gewalt erzeugt wird, hat es sich die Journalistin Marcela Turati zur Aufgabe gemacht, die Geschichten der ermordeten Jugendlichen, Waisen, Witwen, Verwundeten, Vertriebenen und ganzer Familien zu sammeln und zu erzählen, die seit 2006 die Opfer des “Kriegs gegen den Drogenhandel” sind.


Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat erklärt, ihr Land werde die honduranische Regierung von Porfirio Lobo erst anerkennen, wenn der gestürzte Präsident Manuel Zelaya in seine Heimat zurückgekehrt sei.


Ende Februar fand in Honduras die bisher größte Generalversammlung der Widerstandsbewegung FNRP statt. Über 1.500 Vertreter aus allen Bundesländern und sozialen Sektoren versammelten sich in der Hauptstadt Tegucigalpa.


Die Forderung nach einer Transaktionsteuer spielt seit Jahren eine wichtige Rolle in der internationalen Debatte über eine gerechtere Wirtschaftsordnung. Es ist wichtig und gut, dass auch kirchliche Organisationen diese Position aufgreifen. Mit großem Unverständnis sehen wir jedoch, dass in der Öffentlichkeitsarbeit dieser Kampagne der honduranische Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga einen wichtigen Platz einnimmt. Kardinal Rodríguez Maradiaga ist durch seine befürwortende Haltung zum Staatsstreich gegen die letzte demokratisch gewählte Regierung in seinem Heimatland am 28. Juni 2009 für eine solche Kampagne unglaubwürdig und schadet ihr und den übrigen Organisationen in einem ganz erheblichen Ausmaß.


Frauenorganisationen haben gemeinsam mit den drei Sängerinnen Gabriele Baca, Elsa Basil und Clara Grün die Kampagne “Todas juntas, todas libres” (Alle gemeinsam, Freiheit für alle) gestartet. Damit wollen sie Frauenrechte stärken und einfordern, heißt es auf der Internetseite des Feministischen Internationalen Radios FIRE (Radio Internacional Feminista), die ebenfalls MitorganisatorInnen der Kampagne sind.


In Argentinien sagt man, dass das Wort „desaparecido“ (VerschwundenEr) in allen Sprachen ein bekannter Terminus wurde, gehe auf das Konto der brutalen Militärdiktatur, die von 1976 bis 1983 in diesem Land geherrscht hat. Der Begriff bezeichnet all jene Personen, deren Verbleib unbekannt ist.


In El Salvador nimmt eine mächtige soziale Bewegung den Umweltschutz selbst in die Hand. Ihr geht es dabei auch um eine nachhaltige Landwirtschaft.


Im Rahmen einer Razzia haben 300 Polizisten vor wenigen Tagen erneut das Basisradio La Voz de Zacate Grande geschlossen. Die schwerbewaffneten Sicherheitskräfte fahndeten nach BewohnerInnen und Führungs- personen von Organisationen, die der Landbesetzung beschuldigt werden. Ein Gericht hatte Haftbefehle gegen Pedro Canales, Danilo Osorio, Rafael Osorio, Wilmer Rivera und Santos Benito Pérez ausgestellt.


Die kolumbianische Umweltaktivistin Sandra Viviana Cuellar Gallego wird seit dem vergangenen 17. Februar vermisst. Verschiedene Menschenrechts- und Umweltorganisationen wie Friends of the Earth International und das kolumbianische Aktionsnetzwerk gegen Freihandel RECALCA (Red Colombiana de Acción Frente al Libre Comercio) machten ihr Verschwinden öffentlich und fordern die Behörden auf, den Fall sofort und gründlich zu untersuchen.