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In Honduras hat die von der De-facto-Regierung eingesetzte Wahrheitskommission (CVR) ihren Bericht über den Putsch gegen den damaligen Präsidenten Manuel Zelaya vorgelegt.


Die Präsidentin des Weltverband der Community-Radios Amarc (Asociación Mundial de Radios Comunitarias) María Pía Matta wies Ende Juni auf die übermäßige Konzentration von Kommunikationsmedien in wenigen Händen hin.


Die Organisation amerikanischer Staaten (OAS) nimmt den honduranischen Staat wieder in ihre Reihen auf. Nach zwei Jahren des vorübergehenden Ausschlusses aus der Staatengemeinschaft wurden an das Land keinerlei Vorbedingungen bezüglich der Wahrung grundlegender Rechtsprinzipien gestellt.


Der ehemalige stellvertretende Polizeichef von Guatemala, Javier Figueroa, sitzt in Österreich erneut im Gefängnis. Er war vor einigen Wochen in seinem Haus in Upper festgenommen, anschließend jedoch gegen Kaution wieder freigelassen worden. Ihm wird vorgeworfen, in Guatemala zwischen 2005 und 2006 an "außergerichtlichen Hinrichtungen" von Angeklagten beteiligt gewesen zu sein, erklärten die österreichischen Behörden.


Am vergangenen 29. Juni hat die Legislative des Hauptstadt-Distrikts ALDS (Asamblea Legislativa del Distrito Federal de México) für die Einführung des Feminizids als speziellen Straftatbestand gestimmt. Damit sind Frauenmorde infolge von sexualisierter Gewalt jetzt in den Bundesstaaten Guerrero, Mexiko, Guanajuato, Morelos und Tamaulipas und Mexiko-Stadt eine eigene Straftatkategorie.


Das jüngste Urteil des UN-Menschenrechtskomitees (CDH-ONU) markiert einen Wendepunkt für den Zugang von Frauen zu straffreien Schwangerschaftsabbrüchen. Das UN-Menschenrechtskomitee gab einer Frau Recht und verurteilte den argentinischen Staat.


Mit der Rückkehr des Ex-Präsidenten José Manuel Zelaya hat die Frente Nacional de Resistencia Popular (FNRP) in Honduras ein Etappenziel erreicht.


Die Regierung von El Salvador will eine Klage Mexikos gegen den US-Bundesstaat Alabama gegen ein dort unlängst erlassenes restriktives Einwanderungsgesetz unterstützen. Das berichtete unter anderem die mexikanische Tageszeitung La Crónica unter Berufung auf den salvadorianischen Außenminister Juan José García.


Rigoberta Menchú, die Friedensnobelpreisträgerin von 1992, umarmte ihre AnhängerInnen mit einem strahlenden Lächeln, als sie am 13. April den Obersten Wahlgerichtshof Guatemalas verließ. Es war ihr gerade gelungen, ihre Partei „Winaq“ zur Teilnahme an den im September anstehenden Wahlen registrieren zu lassen.


Am Samstag, den 28. Mai, reiste der im Juni 2009 aus dem Amt geputschte Ex-Präsident Manuel Zelaya nach über einjährigem Exil wieder in sein Heimatland ein. Zehntausende Menschen erwarteten seine Ankunft auf dem Platz Isis Obed, benannt nach dem ersten Opfer des Widerstands gegen den Putsch.


Auch in Honduras soll sich die Friedrich-Naumann-Stiftung für liberale Werte einsetzen. Doch die der FDP nahestehende Organisation ergriff Partei für die Putschisten.


Am 25. Mai 2011 wurde die Indigene Basilia Ucán Nah von der Strafkammer des Obersten Gerichtshof im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo freigesprochen. Sie war im Jahr 2008 der Zuhälterei und des Kindesmissbrauchs angeklagt worden und hatte bis zum Mai bereits drei Jahre und zwei Monate ihrer zwölfjährigen Haftstrafe abgesessen.


Am 11. Juni erreicht die Karawane der Hoffnung ihren Zielort: Ciudad Juárez. In dieser Stadt wurden allein im vergangenen Jahr 3.100 Menschen umgebracht, Frauenmorde bleiben jahrelang straffrei. Die Behörden sind gescheitert. Hoffnung liegt allein in der Zivilgesellschaft.


Honduras ist nach 23 Monaten wieder in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) aufgenommen worden. Die Mehrheit der Mitgliedsstaaten stimmte am Mittwoch für die Wiedereingliederung des mittelamerikanischen Landes, das nach einem Putsch gegen die letzte demokratisch gewählte Regierung unter Präsident Manuel Zelaya Ende Juni 2009 ausgeschlossen worden war.


Ein Journalist und weitere MitarbeiterInnen der Rundfunkstation Radio Victoria im Departemento Cabañas haben erneut Morddrohungen erhalten.