Jahresbericht 2024

(Auszug)

Editorial

Das Jahr 2024 war für das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. ein besonderes: Mit unserem 40-jährigen Jubiläum blickten wir nicht nur auf vier Jahrzehnte solidarischer Arbeit mit Basisorganisationen in Lateinamerika zurück, sondern stellten zugleich entscheidende Weichen für die Zukunft.

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Kolumbien

Im Jahr 2024 erlebte Kolumbien einen besorgniserregenden Rückschritt im Friedensprozess, insbesondere durch die Reaktivierung des Konflikts und die Blockade der „totalen Friedens“-Programme des Präsidenten.

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El Savador

Die aktuelle Lage in El Salvador ist gekennzeichnet durch einen mittlerweile fast drei Jahre anhaltenden Ausnahmezustand, Militarisierung und den fortschreitenden Abbau von Rechten und Organisationsmöglichkeiten der Bevölkerung und sozialer Bewegungen. Mehr als 83.000 Menschen wurden bisher unter Generalverdacht inhaftiert, ohne geregelte Verfahren oder Beweisaufnahmen. Internationale Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Humans Rights Watch beklagen, dass etwa 25.000 Personen während des Ausnahmezustands unschuldig verhaftet wurden.

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Honduras

Während Honduras unter der Mitte-links-Regierung von Xiomara Castro 2024 beträchtliche Fortschritte z.B. in der Umweltgesetzgebung machte, war die reale Situation in den indigenen und kleinbäuerlichen Territorien des Landes durch zwei Faktoren gekennzeichnet: die Auswirkungen der Klimakrise und die eskalierende Gewalt zugunsten von extraktivistischen Projekten vor allem auch der Agrar- und Tourismusindustrie.

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Nicaragua

Auch 2024 ging die Repression in Nicaragua unvermindert weiter. 70 Prozent der Nichtregierungsorganisationen, die es bis 2018 gab, ist inzwischen der Rechtsstatus entzogen worden. Willkürliche Festnahmen und die Verweigerung der Einreise nach Auslandsreisen sind an der Tagesordnung. Betroffen davon sind häufig Menschen, die einfach nur Familienangehörige von Exilierten sind. Im September 2024 wurden wieder 135 politische Gefangene nach Guatemala abgeschoben und ihnen die Staatsbürgerschaft entzogen.

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Mexiko

Die Wahl von Claudia Sheinbaum zur ersten Präsidentin Mexikos im Jahr 2024 markiert einen historischen Wendepunkt in der politischen Dynamik der Region. In der öffentlichen Debatte steht Sheinbaum für eine progressive soziale Politik der Morena Partei. Letztendlich führt sie jedoch das politische Projekt der „Vierten Transformation“, das vom ehemaligen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador (AMLO) initiiert und vertreten wurde, weiter fort. Diese „Vierte Transformation“ die augenscheinlich eine demokratische und ökonomische Wende im Land antreiben soll, hat bisher weder zu weniger Gewalt, noch zu einer tatsächlichen sozialen und ökonomischen Stabilität der breiten Bevölkerung geführt.

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Brasilien

Der Länderschwerpunkt Brasilien konzentrierte sich im Jahr 2024 auf das Thema: „Kämpfe um Territorien – Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen“. Mit verschiedenen Programmschwerpunkten sollte der Zusammenhang zwischen Umweltzerstörung, indigenem Widerstand und fortbestehenden (neo-)kolonialen Strukturen beleuchtet und diskutiert werden.

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Verschwindenlassen

Aktivitäten im Rahmen des Projekts der Koalition gegen das Verschwindenlassen

Im Rahmen der „Koalition gegen das Verschwindenlassen“ fanden am 21. und 22. August 2024 in München sowie am 27. und 28. August 2024 in Münster die Workshops „Silhouetten der Hoffnung“ statt. Ziel des Projekts war es, durch partizipative Kunst eine Sensibilisierung und Information über die Realität des erzwungenen und unfreiwilligen Verschwindenlassens von Menschen zu erreichen.

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Erfahrungsberichte

Die Reise öffnete Türen für einen Dialog

Neue Bündnisse aus Vertrauen und Respekt

Gewissheit, dass es Menschen gibt, die an 
unserer Seite stehen

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