Alternativen für Erinnerungskultur und Frieden in den indigenen Gemeinden in Kolumbien und Perú

Infos en Español aquí.

Gespräch mit Leandro Janamejoy, Vertreter der Inga Gemeinde in Nariño, Kolumbien und mit
Caleb Cabello Chirisente, Vertreter der Asháninka Gemeinde in Satipo, Perú

Datum: 23.07.2019 um 19:00 Uhr
Ort: Eine Welt Haus – Raum 211/212
Sprache:
Spanisch mit deutscher Übersetzung
Eintritt frei

Im Kampf zwischen Sendero Luminoso, Tupac Amaru (MRTA) und Militär starben ca. 70.0000 Menschen in Perú . Die Aufarbeitung der Ereignisse geschah Dank der Wahrheits- und Versöhnungskommission (2004) und Organisationen betroffener Familien, obwohl ihre Vorschläge kaum umgesetzt wurden.

In 2016 wurde in Kolumbien ein Friedensvertrag mit der größten Guerrilla Lateinamerikas abgeschlossen. Er wird als ein Schritt Richtung Inklusion und Achtung indigener Rechte betrachtet, aber nicht als Lösung aller Probleme. Der Mord an indigenen Vertreter*innen geht weiter. Auch in diesem Land wurde seit 2018 eine Wahrheitskommission eingerichtet.

* Haben ihre Gemeinschaften von den Friedensabkommen profitiert?
* Was bedeutet memoria und welche Rolle spielt Aufarbeitung und Erinnerung für die lokale Friedenskonstruktion und für die indigenen Rechte?
* Wie steht es aktuell um den historischen Widerstandsprozess?

 

Weitere Veranstaltungen mit Leandro:

22.07. - 18 Uhr an der KU Eichstätt-Ingolstadt, Raum O17-106, Ostenstraße 17, Eichstätt
23.07. - Morgens, Besuch zum Thomas-Mann-Gymnasium, München
23.07. - Um 19:00Uhr in Eine-Welt-Haus, Raum 211/212, Schwanthalerstr. 80, München.
24.07. - 16:00 Uhr an der Universität LMU, München – Raum 131, Oettingenstraße 67

Alle Veranstaltungen sind Eintritt frei


„Wir gehen mit den Sternen, begleitet von zwei Kräften: Raum und Zeit. Wir sind Wesen des Lichts, Hand in Hand mit unseren Ältesten wirken wir für ein Morgen voller Glück und teilen unsere Philosophien des Lebens und der Einheit.“ Leandro Janamejoy

 

Beteiligte Institutionen:
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Lateinamerika AK und AK München-Asháninka des Nord Süd Forum e.V.
Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) der KU Eichstätt-Ingolstadt
Thomas-Mann-Gymnasium
Institut für Ethnologie der LMU
Aluna Minga e.V.
Casa Latinoamérica e.V.

Eine Veranstaltung aus der Reihe Perspectivas Diversas. Gefördert durch ENGAGEMENT
GLOBAL mit Mitteln des

Ort: Eine Welt Haus. Schwanthalerstraße 80, 80336 München.

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